Nach Hause kommen

Nach Hause kommen: Das ist für mich dort, wo die Familie ist. Mein Elternhaus betreten, wo ich 14 Jahre lang gewohnt habe, wo der Rest meiner Familie noch immer wohnt. Das ist die Stadt, in der wir seit 20 Jahren wohnen, wo ich zwar auch nicht alle Straßennamen kenne, aber genau weiß, wie ich wohin komme.

Nach Hause kommen bedeutet, Familie zu sehen. Bedeutet Geborgenheit, Vertrauen. An dem Ort, wo einem alles „anvertraut ist“. Wo man sich blind auskennt, wo man auch mal halbnackt oder im Schlafanzug durch die Räume huscht. Der Ort, der an Weihnachten voll ist mit lieben Menschen, den Verwandten, die von weiter her zu Besuch kommen.

Neben diesem ganz privaten, ganz persönlichen „Nach-Hause-Kommen“ gibt es für mich aber auch noch ein Anderes. In der Kirchengemeinde, ganz besonders in der Kirchenmusik. Zu einer Chorprobe der Kantorei kommen zu dürfen und dort von Vielen ganz freundlich begrüßt zu werden. Nach nur dieser einen Probe in der Mette am Heiligen Abend mitsingen zu dürfen. Quasi ohne Probe mit Teilen der ehemaligen Kirchenband im Gottesdienst spielen zu dürfen und hinterher von Vielen zu hören, wie schön es gewesen sei, uns mal wieder gehört zu haben.
Auch das ist für mich nach Hause kommen, denn die Musik, gerade in der Kirche, war für mich immer ein wichtiger Teil im Leben. Umso schöner, dass auch diese Verbindung nicht abreißt, sondern mit jeder Heimkehr wieder aufgenommen wird.

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