Wenn einem der Himmel auf den Kopf fällt

Stellt euch vor, ihr wollt das Licht anschalten. Vorzugsweise im Schlafanzug, barfuß, unmittelbar nach dem Aufstehen um kurz nach 7 Uhr morgens. Stellt euch vor, ihr betätigt den Lichtschalter und anstatt, dass ihr Licht bekommt, klirrt es und es fliegen leuchtend-glühende Scherben durch’s Zimmer. Und die Sicherung fliegt auch gleich mit raus.

Dieses Szenario bot sich mir heute Morgen. Da war doch tatsächlich einfach die Glühbirne aus der Lampe gehüpft und dann auf dem Boden natürlich in tausend Teile zersprungen. Also erstmal schnell was an die Füße gezogen, notdürftig mit dem Handfeger die Scherben beseitigt und eine neue Birne eingedreht. Leuchtet aber nicht.

Der Fachmann (Freund der Mitbewohnerin ist Elektriker) stellt schnell fest, dass kein Strom fließt. Nun denn, Schule, Arbeit und Uni riefen uns ja trotzdem. Ich habe dann, als ich mittags wiederkam, erstmal gründlich sauber gemacht und alle am Morgen übersehenen Scherben aufgesaugt.
Nachmittags kam dann der Fachmann, extra meinetwegen, noch einmal vorbei, ausgerüstet mit Leiter (an der mangelt’s in diesem Haushalt nämlich) und großem Werkzeugkasten. In weniger als fünf Minuten war der Fehler an dem „Ikea-Schrott“ behoben, die neue Glühbirne eingedreht und jetzt tut die Lampe wieder, was sie soll: Leuchten.

Ich habe allerdings immer noch Angst, den Lichtschalter zu betätigen. ;-)

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