Aufregung steigt…

Ich glaube, ich habe mich noch nie so sehr auf ein Spiel gefreut wie auf das Pokal-Finale morgen Abend in Berlin. Merkwürdig, eigentlich kenne ich das von mir nicht so sehr. Letztes Jahr stand ja auch ein großes, vielleicht sogar noch größeres Endspiel an, aber das hat mich noch eher kalt gelassen.

Ich glaube aber auch sagen zu können, woran das liegt, dass ich so euphorisch bin, ein wenig aufgeregt, ein wenig gespannt und mich vor allem tierisch auf morgen Abend freue. Es ist nämlich super easy, Euphorie (mehr oder weniger künstlich) zu erzeugen, man muss sich nur mit dem bevorstehenden Ereignis und den Akteuren intensiv genug beschäftigen.

Wie es dazu gekommen ist, dass ich den BVB nun meinen Verein nenne, habe ich ja bereits im Februar beschrieben. Aber diese Saison, die nun morgen ihren Höhepunkt findet, ist die erste, die ich so richtig intensiv auf allen mir zur Verfügung stehenden Kanälen verfolgt habe: Ich habe viele, viele Spiele geguckt, ich habe auf Facebook und Twitter und Instagram über die Accounts des BVB, der Spieler und einiger Journalisten, die ganz eng dran sind, alle Entwicklungen mitbekommen, Einschätzungen erhalten, ich habe mir Videomaterial, also Interviews u.ä., auf der BVB-Homepage angesehen, und und und… Ich habe mich interessiert und ich habe mich anstecken lassen, durch diese (virtuelle) „Beschäftigung“ mit der Mannschaft und dem Thema, von der Spannung und der Vorfreude auf dieses Spiel.

Denn das ist, denke ich, der Punkt dabei, der mit am wichtigsten ist: Man muss es wollen, man muss irgendwie Freude daran haben und sich „infizieren“ lassen, von der Stimmung und der Euphorie. Und ja, das geht auch über das Internet.
Und nein, natürlich ist das alles nicht notwendig, um ein tolles, erfülltes Leben zu haben. Man mag das auch albern finden. Ich habe schließlich auch lange Zeit mit Fußball nicht viel anfangen können. Aber jetzt gefällt es mir eben.

Und dass ich mich anstecken lasse von der Vorfreude auf dieses Spiel und dass ich natürlich hoffe, dass der BVB es für sich entscheiden wird – das alles heißt nicht, dass ich bei einer Niederlage todtraurig in der Ecke sitzen werde und das heißt auch nicht, dass ich momentan vor Aufregung nichts mehr gebacken bekomme. Ich denke, ich kann das schon alles richtig einordnen: Letzten Endes ist es doch nur „die schönste Nebensache der Welt“. Aber es macht Spaß, auf Twitter virtuell den Abflug der Spieler in Dortmund begleiten zu können, irgendwie ein Stück weit dabei sein zu können. Und das wird mir auch in den restlichen Stunden bis morgen Abend Spaß machen und deswegen werde ich es weiterhin tun, immer mal wieder nebenher. #wiederhier

Finale

© Borussia Dortmund

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