Gewitter

Das schwere Unwetter, das gestern Abend NRW heimgesucht hat, ist auch über uns hinweggezogen.

Angst vor Gewittern? Kenne ich nicht. Ich saß vor dem Fenster, so gebannt wie andere im Kino, habe den Himmel und die Blitze beobachtet, dem Donner und Regen gelauscht. Teilweise war es taghell, der Wind trieb den Regen durch die Straße. In meinem Zimmer war es noch warm, geradezu stickig und so war ich dann auch nicht böse, als das Gewitter wieder abzog und ich das Fenster zum Lüften öffnen konnte.

Aber Angst? Nein. Ich finde Gewitter unheimlich faszinierend und so lange ich sie von einem trockenen Plätzchen aus beobachten kann, habe ich gerne ab und an mal ein Gewitter.

Bei uns hat es auch keinen allzu großen Schaden angerichtet: Bei meiner Joggingrunde heute Morgen habe ich abgebrochene Zweige und Äste gesehen, tiefe mit Wasser gefüllte Furchen auf den Feldern und der Fluss führt geringfügig mehr Wasser als üblich. Verglichen mit Städten im Ruhrpott oder auch Münster sind wir also gut davongekommen.

Faszinierend dennoch: Welche Urgewalten die Natur da doch immer wieder hervorbringen kann. Und wie wenig der Mensch dem dann entgegenzusetzen hat. Faszinierend und respekteinflößend.

Aber Angst? Nein.

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