WM im Web – 4

Die große Runde gemacht hat im Internet das Video von Per Mertesackers Interview nach dem Spiel gegen Algerien. Ich mag den Merte ja eigentlich wohl und war im ersten Moment über seinen rüden Tonfall doch ein wenig erschrocken. Ich meine, er hätte sich anders verhalten können/müssen, aber irgendwo kann ich seinen Unmut auch nachvollziehen. Vor allem glaube ich, dass er schon geladen war, bevor die erste Frage kam, und selbst unzufrieden mit der kurz zuvor gezeigten Leistung.

Aber hier soll es nicht um das Interview an sich gehen, sondern um die (Re)Aktionen, die darauf folgten und noch immer folgen, seitens der Internetgemeinde, aber auch seitens Per selbst. (Damit meine ich jetzt nicht die vielen Kommentare á la „Er hat total Recht, die Frage war dämlich und überhaupt sind die Journalisten alle unfähig und sollen selbst mal 120 Minuten über den Platz rennen“ – die gab es natürlich sowieso zuhauf).

Bereits am nächsten Tag erschien ein Video von „11 Freunde„, mit einem Mix „MC Mertesacker feat. Vanilla Ice — Eis, Eis, Tonne“. Die „11 Freunde“ sind ja durchaus bekannt für solche Aktionen und irgendwie ist es ja schon ganz witzig.

Viel interessanter als das finde ich allerdings Mertesackers Reaktionen selbst. Er ist grundsätzlich sowieso recht aktiv in den sozialen Netzwerken, auf Facebook und auf Twitter, und postet, seit er bei Arsenal ist, in der Regel zweisprachig (oft signiert mit BFG).

Das war sein zweiter Post nach dem Spiel, wo er, meine ich zumindest, indirekt auch schon auf das Interview eingeht.
Danach entwickelt sich die Eistonne quasi zum „running gag“ – in den sozialen Medien allgemein und auch in Mertesackers Postings.

Der letzte Post ist von heute – eine Eistonne lässt sich zur Not sicher auch in Rio für ihn auftreiben ;-)

Auch, wenn ich der Meinung bin, dass die ganze Sache ein wenig zu sehr an die große Glocke gehängt und zu kritisch betrachtet wurde, finde ich diesen lockeren Umgang damit auf der anderen Seite ganz toll und irgendwie passend, denn dadurch wird vieles auch relativiert. Mal schauen, wie lange Mertesacker noch Gelegenheit hat, immer wieder auf seine Eistonne zu verweisen ;-)

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2 Kommentare zu „WM im Web – 4

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