Das Unterbewusstsein verstehen.

In unserem Haus sind viele Menschen, ich kenne sie alle. Plötzlich wird eine Person, die in dem Traum wohl meine Schwester ist (die ich in Wahrheit gar nicht habe), von einem Hund (wo auch immer der herkam) angefallen, mehrmals gebissen, große Wunden, auch am Kopf. Sie liegt da, es geht ihr schlecht, dem Hund auch. Alle sind furchtbar aufgeregt, aber keiner tut irgendetwas. Ich rufe einen Krankenwagen, nach nicht allzu langer Zeit kommt auch einer in unsere Straße gefahren, wendet und fährt wieder weg. Ich rufe erneut 112, nach einer Weile kommen viele große Fahrzeuge, Bagger, Laster und ein Krankenwagen, vom falschen Ende aus in unsere Straße (Sackgasse) gefahren – sind die durch den Teich gefahren? Egal, der Krankenwagen ist endlich da und dieses Mal hält er auch an. Die Ärztin/Sanitäterin ist jedoch mehr damit beschäftigt, mit den vielen umstehenden Männern (die ich plötzlich alle nicht mehr kenne) zu flirten, als der verletzten Person, meiner Schwester/Freundin, zu helfen.

Der Wecker klingelt. Die Sonne scheint durch den Rollladen in mein Zimmer. Ich liege vollkommen verdreht, mit schmerzendem Nacken, in meinem Bett, so fest in meine Bettdecke eingewickelt, dass ich mich kaum rühren kann, und gucke umher, versuche zu verstehen.

Am Abend vorher habe ich einen Krimi gesehen, in dem eine Frau die Hunde, zwei belgische Schäferhunde, auf ihren im Rollstuhl sitzenden Mann gehetzt hat. Was sie mit ihm gemacht haben, konnte man nicht sehen, nur hören – zum Schluss sieht man Pathologen die Knochen untersuchen.

Ein Traum. Ein ganz unschöner Traum war das, alles erschien so wirklich, so real, obwohl es gleichzeitig ziemlich surreal war. Ich habe noch niemals in meinem Leben, zum Glück, einen Krankenwagen rufen , geschweige denn lange auf ihn warten müssen. Ich habe keine Schwester. Ich habe auch keinen Hund. Und der Hund in meinem Traum sah ganz anders aus als die Hunde aus dem Film.

Es ist schon spannend, was das Unterbewusstsein sich so zusammenbastelt. Ich habe solche Träume nicht häufig (und „klassische Albträume“, in denen man selbst bedroht wird oder zu rennen versucht, aber nicht von der Stelle kommt, habe ich so gut wie nie) aber wenn, bin ich oft den halben Tag danach noch verdreht im Kopf. Weil alles so real erscheint. Und es gleichzeitig so bescheuert ist, dass ein und dieselbe Person dreimal in einem Traum jemand anders ist. Can’t get my head around it. Erholsam ist anders.

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