Sonn(en)tag.

Die Hitzewelle hat(te) auch Trier voll im Griff. Nach dem Auftakt als offiziell „heißeste Stadt Deutschlands“ am Mittwoch hatten wir seitdem jeden Tag Temperaturen von um die 38° Celsius. Und das ganze ohne wirkliche Abkühlung abends/nachts, sodass es auch in der Wohnung trotz runtergelassener Rollläden stetig wärmer wurde.

Mittwoch und Donnerstag konnte ich dabei noch gut arbeiten. Uni fiel aus bzw. am Donnerstag habe ich die Vorlesung ausfallen lassen und weil es einfach zu warm war, um das schöne Wetter in irgendeiner Weise sinnvoll draußen nutzen zu können, habe ich jeweils den ganzen Tag am Schreibtisch gesessen und auch sehr konzentriert und effektiv arbeiten können. Die letzten beiden Tage ging das dann schon nicht mehr ganz so gut und irgendwie hat es mich auch genervt, im stockdunklen Zimmer bei künstlichem Licht herumzusitzen, während draußen das schönste (nur halt zu warme) Sommerwetter herrscht. Und heute hatte ich dann, nachdem ich um 13 Uhr in langer schwarzer Hose und schwarzem T-Shirt bei 33°C Außen-Temperatur aus der 27°C warmen Kirche zurückgefahren bin, schlicht keine Lust mehr. Außerdem war die Hitze heute, gefühlt jedenfalls, besser auszuhalten als sonst und das reine „Draußen essen“ war mir nicht genug außerhäusliche Aktivität heute.

Zumal wir hier nicht die schönste Möglichkeit haben, bei schönem Wetter auch mal draußen zu sitzen. Da ist der Innenhof, der aber vor allem auch als Parkplatz dient. Und wir haben keine Möbel. Allerdings rechts und links der Stufen, die vom Hausflur in den Hof führen, jeweils ein Mäuerchen. Und die letzten Tage wurde dann Frühstück und Abendessen, wenn Schatten im Hof ist, draußen auf eben diesem Mäuerchen eingenommen. Wenn nicht bei solchem Wetter, wann dann? So sieht das dann aus:

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Heute hat der Nachbar aus dem Hinterhaus uns dann tatsächlich 2 Stühle und einen kleinen „Bistrotisch“ gebracht, die er noch übrig hatte. Ab jetzt können wir dann noch etwas komfortabler draußen sitzen und essen.

Am Nachmittag bin ich dann kurzentschlossen den Badesee angefahren, den ich mir in den letzten Tagen zum „Ausprobieren“ schonmal ausgeguckt hatte. Und mein Timing war perfekt: Während es sich in Trier schon ein wenig zuzog, schien dort noch die Sonne vom blauen Himmel. Es war ein wenig kühler als hier in der Stadt, sehr angenehm, das Wasser herrlich und die Umgebung wunderschön. Und als ich wieder zurück war, konnte ich in Ruhe duschen, Essen bereiten und dieses daußen essen, bevor es anfing zu regnen.

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Draußen essen, schwimmen, auf dem Rasen liegen – ein schöner Abschluss für dieses (gefühlt echt lange) Wochenende. Aber wenn es die nächsten Tage mal etwas unter 30°C bleibt, bin ich bestimmt auch nicht böse.

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