Vorbei.

Das war’s dann heute also: Der letzte Veranstaltungs-Tag im Bachelor an der Universität Trier. Mit einer wenig spannenden Linguistics-Vorlesung hat er geendet. Das war voraussichtlich die letzte Englisch-Veranstaltung für mich. Die hoffentlich letzte Veranstaltung in Trier. Die überhaupt letzte Uni-Veranstaltung für über ein Jahr, bis ich nächstes Jahr im Oktober hoffentlich einen Master beginne.

Und irgendwie ist das schon merkwürdig. Die nicht ganz drei Jahre, seit ich hier angekommen bin, sind tatsächlich wie im Flug vergangen. Dabei kamen sie mir da noch so verdammt lang vor. Und anders als beim Abi, als man sich auf den Abschluss und das Ende der Schulzeit vorbereitet und darauf hingefiebert hat, war mir bis vor zwei Wochen noch gar nicht so präsent, dass die Bachelor-Zeit jetzt schon fast zu Ende ist.

Eben nur fast. Die Veranstaltungs-Zeit endet offiziell am Samstag und ich habe heute bereits meine letzte Veranstaltung besucht, aber leider heißt das ja nicht, dass ich ab jetzt bis zum Praktikumsbeginn im Oktober frei habe. Denn da stehen noch zwei Klausuren an und natürlich die Bachelor-Arbeit, ohne die es hier überhaupt gar keinen Abschluss gibt. Deswegen bin ich da auch sehr fleißig am Werke und zugange.

Ich freue mich aber auf die nächsten Wochen, in denen ich ungestört und ohne zu Veranstaltungen an die Uni fahren zu müssen, deren Sinn sich mir teils sowieso nicht erschließt, an der BA-Arbeit arbeiten und für die Klausuren lernen kann. Und dann freue ich mich vor allem darauf, wenn ich ab Oktober im Praktikum bin und Freizeit dann tatsächlich auch Freizeit und Wochenende wirklich Wochenende ist (jedenfalls an den Auswärts-Spieltagen von Arminia Bielefeld, so weit ich bisher weiß. Aber dazu wann anders mehr). Wenn ‚Arbeit‘ in ganz geregeltem Umfeld und zeitlichen Umfang stattfindet und man nicht abends, am Wochenende und überhaupt in quasi jeder freien Minute eigentlich noch was arbeiten müsste.

Zeit zum nichtstun – die fehlt gerade sehr. So sehr, dass Bloggen und andere vergnügliche Dinge schon nur noch ausschließlich am Abend stattfinden, wenn ich auf Uni-Sachen absolut keine Lust mehr habe. Aber auch das ist bald vorbei – so schnell, wie die Zeit aktuell vergeht, ist das schneller vorbei als gedacht. Also jetzt noch schnell den Endspurt packen und dann gibt’s neue spannende Dinge zu entdecken.

(Ich habe heute, nach Erhalt einer Hausarbeits-Note, mal meinen aktuellen Schnitt ausgerechnet – und bin doch sehr zufrieden mit mir. Momentan besser als der Abi-Schnitt, so viel kann ich sagen. Es lohnt sich also letztlich doch alles!)

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