Technik. Karma. Oder so.

Vielleicht hab ich schlechtes Karma. Oder diverse technische Geräte mögen mich einfach nicht. Und es wär ja auch viel zu langweilig und einfach und unspannend, könnte ich mich einfach in Ruhe auf zwei Klausuren vorbereiten, das Assignment fertigstellen, das Exposé und die BA-Arbeit schreiben, ohne mir Gedanken machen zu müssen um Handy, Computer und Kühlschrank.

Das Handy muckt schon seit Monaten. Es ist langsam, hängt sich auf und zeigt mir zwischendurch nur wahlweise schwarze oder weiße Bildschirme. Seine neueste „Erfindung“, mittlerweile auch seit Wochen, kann ich nicht mal mehr schnell ein Foto machen – wenn ich die Kamera öffne, fehlt der Button zum Auslösen. Nur mehrmaliges Beenden und Öffnen der App bringt ihn irgendwann wieder herbei. Die Fotos angucken kann ich aber auch nicht ohne weiteres – dazu muss ich erst mal diverse Caches u.ä. löschen, weil mein Handy der Meinung ist, nicht genug Speicherplatz zu besitzen (was es de facto aber tut.).

Nun gut, damit hatte ich mich abgefunden und mich darauf eingestellt, im Herbst vllt mich nach einem neuen umzuschauen. Dann schaltete sich letzte Woche Mittwoch, mehr oder weniger aus heiterem Himmel, zwei mal der Computer ab und ließ sich erst nach einer Weile wieder anschalten. Ich sah mich schon die Bachelor-Arbeit mit allen Daten auf einem USB-Stick in einem Computer in der Uni-Bib schreiben – die Alternative, mal eben so viel Geld in die Hand zu nehmen und spontan einen neuen Laptop zu kaufen, schien genau wenig prickelnd. Aussaugen des Akku-Fachs von innen bzw. vor allem wohl der Lüftungsschlitze von hat das Problem aber wohl behoben, jedenfalls läuft er seitdem einwandfrei und sehr viel leiser als zuvor.

Heute nun wollte der Kühlschrank mal für ein wenig Abwechslung sorgen. Als ich aus der Stadt wiederkam, lief er schlicht nicht. Er machte kein Geräusch, der Ventilator drehte sich nicht, auch nicht, als ich den Temperaturregler hoch drehte. Als wir dann feststellten, dass die Inhalte des Gefrierfachs (mit separater Tür, aber gemeinsam mit dem Kühlschrank gesteuert) schon schön angetaut waren, Eis und TK-Gemüse weich und nicht mehr ansatzweise -18°C kalt, haben wir kurzerhand (die Aktion hat uns sicherlich 2,5 Stunden Zeit gekostet) Gefrierteil und Kühlschrank abgetaut und vom Eis entfernt, von dem im Gefrierfach reichlich vorhanden war und was sich im Kühlschrank an der Rückwand gebildet hatte. Kühlschrank wieder angestellt und tadaa… er lief wieder. Allerdings war auch nach nur einer Stunde schon wieder eine dünne Eis-Schicht an der Kühlschrank-Rückwand. Weil wir nicht wirklich Lust darauf haben, das Abtau-Theater womöglich alle paar Tage zu haben und durchzuführen, haben wir beschlossen, morgen dann doch mal beim Kundendienst anzurufen. Das gute Teil dürfte wohl schon mindestens 16 Jahre alt sein – aber vielleicht gibt es ja trotzdem eine ganz einfache Lösung. Vielleicht muss ja auch hier einfach mal die Rückseite und Lüftung abgesaugt oder anderweitig gereinigt werden.

Alles keine weltbewegenden Probleme (nur schade um das leckere Eis, das ich vor zwei Wochen erst gekauft habe) – aber ich hätte auch echt nix dagegen, die nächsten Tage einfach ohne jegliche Probleme an meinem Schreibtisch zu verbringen und in Ruhe zu arbeiten.

 

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3 Kommentare zu „Technik. Karma. Oder so.

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