Endspurt – aber so richtig!

Die letzten Tage und Wochen waren durchaus etwas stressiger. Für zwei Klausuren lernen, die beide jede Menge Stoff umfasst haben, nebenher an der Bachelor-Arbeit sitzen und vorbereiten. Als das Semester noch lief, kamen noch Hausaufgaben obendrauf, zum Ende der Vorlesungszeit dann auch noch Assignments und ähnliches. Dazu war es die meiste Zeit so warm bzw. heiß, dass man eigentlich nur in der Ecke liegen und gar nichts tun wollte.

Jetzt sind die Klausuren erledigt, hoffentlich bestanden, und es ist nur noch die BA-Arbeit zu schreiben. Es macht jedenfalls deutlich mehr Spaß an der Arbeit zu schreiben als zu lernen. Es ist viel produktiver, man sieht direkt, wofür man etwas tut – anstatt sich jede Menge Stoff zu merken, dann hoffen zu müssen, dass es die richtigen Dinge sind, und es am Klausurtermin in möglichst geordneter Form zu Papier zu bringen.

Jetzt habe ich die Wohnung für mich alleine, schreibe so vor mich hin und finde das deutlich befriedigender als die Lernerei in der letzten und vorletzten Woche. Aber noch viel mehr freue ich mich darauf, wenn die Arbeit abgegeben ist und ich dann ab Oktober quasi im Arbeitsleben bin.

Naja, Praktikum. Aber Arbeit ist es eben schon, nur leider unbezahlt. Ab Oktober bin ich in Bielefeld, für zwei mal drei Monate Praktikum. Drei davon in der Öffentlichkeitsarbeit von Arminia Bielefeld, von Januar bis März dann noch drei in der Öffentlichkeitsarbeit der evangelischen Kirche.

Ich freue mich darauf, feste Arbeitszeiten zu haben. Morgens zur Arbeit, nachmittags wieder zurück – im Falle von Arminia Bielefeld natürlich auch an Spieltagen am Wochenende. Aber feste Arbeitszeiten – im Gegenzug quasi auch feste Frei-Zeiten. Und in denen muss dann nicht gelernt werden, keine Aufgaben, die erledigt werden müssen. Nur tun, wozu ich Lust habe. Auch mal einen Nachmittag komplett verklüngeln, weil nichts Dringendes zu erledigen ist.

Das sind alles Dinge, die mir insbesondere in diesem letzten Semester echt gefehlt haben bzw. die ich gerne mal getan hätte. Was aber nicht ging, weil immer noch irgendwas für die Uni zu erledigen war und ich nicht gut darin bin, Dinge aufzuschieben bzw. nichts zu tun, wenn ich weiß, dass ich die Zeit auch anders/sinnvoller/gewinnbringender nutzen könnte. Im „Arbeitsleben“ mit einer klareren Trennung zwischen Arbeits- und Freizeit denke/hoffe ich, ist das ein wenig einfacher.

Nicht nur deshalb freue ich mich sehr auf das Praktikum bzw. die Praktika. Und nicht nur deswegen denke ich immer mehr, dass es keine schlechte Idee ist, so ein „Praxisjahr“ einzuschieben zwischen Bachelor und Master. Das Studieren an sich macht mir durchaus Spaß, aber ich bin sehr gespannt auf die Abwechslung, auf neue und andere Herausforderungen, auf praktisches Arbeiten nach 3 Jahren mit eher theoretischem Schwerpunkt an der Uni. Und gerade im Medienbereich ist praktische Erfahrung in jedem Fall wichtig und von Vorteil.

Ein Master ist aber natürlich auch geplant, ab nächstem Jahr dann. Und auch da bin ich schon gespannt, ob es sich da dann nicht vielleicht auch vorteilhaft auswirkt, praktische Erfahrungen gesammelt zu haben.

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#SchreibtischBachelorarbeitSelfie

Jedenfalls befindet sich das erste Studium nun wirklich im allerletzten Endspurt. Gut sechs Wochen noch, etwa 19 000 Zeichen sind schon geschrieben. Auf geht’s!

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