Back to life. – Hallo 2018.

Das Jahr hat begonnen, die Feiertage und die Weihnachtsferien sind ab morgen vorbei. Dann geht es zurück in den Alltag, zurück zur Arbeit, zurück an die Uni. Wie das gesamte letzte Jahr sind auch die letzten zwei Wochen förmlich gerast – aber sie waren gefüllt mit schönen Dingen und Momenten und vergleichsweise viel Zeit zum einfach-mal-Nichtstun.

Die Ferien begannen mit meinem 25. Geburtstag, den ich sehr genossen habe. Der hier in der Gegend übliche Schachtelkranz gehörte natürlich auch dazu, aber nachdem der als wunderhübsche Weihnachts-Deko dann um’s Haus hing, kam dann der gemütliche Teil im Warmen mit Suppe, Wein und schönen Gesprächen.

Über die Feiertage war das Haus voll – seit vielen Jahren kommt die Familie einfach zu uns. Alle Kinder wieder da, Tante und Onkel und am ersten Feiertag die Großeltern. Für alle findet sich irgendwo ein Schlafplatz und wenn man vielleicht für das Badezimmer auch mal anstehen muss, ist es doch immer sehr schön, wenn für einige Tage mal alle auf einem Haufen versammelt sind. Geschenke gab es in diesem Jahr, ganz britisch, erst am 25. nach dem Frühstück (also gegen 13 Uhr…) – dafür war Heilig Abend dann etwas entzerrt, alle konnten in Ruhe ankommen und wir konnten ganz gemütlich erst Kuchen, dann Kartoffelsalat essen, Weihnachtslieder singen, quatschen und um 23 Uhr in die Kirche gehen.

Spät in’s Bett gehen, lange schlafen, spät und ausgedehnt frühstücken und so ein bisschen in den Tag hinein leben – das gibt es bei uns eigentlich nur in dieser Zeit um Weihnachten und Silvester. Mit viel Hausmusik, viel Essen, spielen, sich unterhalten, lachen und einfach diese ruhigen Tage und die Zeit zusammen genießen. Wie in den letzten Jahren habe ich auch dieses Weihnachten wieder am ersten Feiertag in der Kirche gesungen und es sehr genossen, aber ansonsten waren wir einfach für uns und sind erst nach den Feiertagen wieder „raus gekommen“.

Natürlich waren die Ferien keine komplett arbeitsfreie Zeit: Zwischen den Jahren habe ich auch was für die Uni machen müssen, aber alles lief noch etwas langsamer und gemütlicher. Im Freundeskreis wurden noch zwei Geburtstage gefeiert, dann kam der in diesem Jahr ganz gemütliche und entspannte Silvesterabend, und im „neuen Jahr“ habe ich mich dann – zwischen Streichen und Umzugshelfen (dieses Mal nicht meiner), ein bisschen Shopping und gemütlichen Film- und Spieleabenden mit der Familie und meinem Strickzeug und einem kurzen Abstecher nach Münster, um Gepäck abzuladen und den Kühlschrank zu füllen, – daran gemacht, die to do-Liste etwas abzuarbeiten.

Morgen geht es dann wirklich zurück in den Alltag. Nach dem ersten Arbeitstag geht es am Dienstag an der Uni wieder los. Vier Wochen hat dieses Semester noch, dann sind es weitere acht Wochen bis Ende März, in denen ein Forschungsbericht und zwei Hausarbeiten geschrieben werden müssen. Dazu kommen die Vorbereitungen für die Master-Arbeit: Themenfindung, Literaturrecherche, Betreuer finden, Exposé schreiben.

Und dann? Ab April wird es dann entspannt. Vielleicht. Oder auch nicht. Veranstaltungen sind dann keine mehr zu besuchen. Ich plane, weiterhin zu arbeiten wie bisher und eben die Arbeit zu schreiben. Ich werde mehr Zeit zuhause haben, meine Zeit wieder etwas freier einteilen können und hoffe darauf, mehr Sport machen zu können, vielleicht ab und an wieder orgeln zu können, etwas mehr Wert auf meine Ernährung legen zu können. Ich möchte wieder die Fastenzeit vor Ostern einhalten und insgesamt abwechslungsreicher und bewusster kochen und essen – das ist in den letzten Wochen und Monaten oft etwas zu kurz gekommen. Ich habe viele Pläne, einige musikalische, kulturelle und andere Termine stehen schon im Kalender. Weniger hektisch wird also wohl nicht werden, aber vielleicht etwas mehr selbst-bestimmt. Das wäre schön.

Und auch diese Zeit wird vermutlich schnell vorbeigehen und Ende September ist das Studenten-Leben dann vorbei. Wahrscheinlich. Job-Suche steht also auch auf dem Programm für dieses Jahr. Das schiebe ich aktuell aber noch ein bisschen von mir und nach hinten. Ein Schritt nach dem anderen.

Es könnte also sein, dass 2018 kein so ganz unwichtiges Jahr wird. Aber schauen wir mal. Es fängt ja gerade erst an. Und der Start war ein guter – wenn es also so weiter geht, kann ich mich eigentlich nicht beklagen.

 

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