Paris – Tag 4: Versailles

Versailles muss man mal gesehen haben. Versailles liegt etwas außerhalb von Paris. Für Versailles sollte man einen ganzen Tag Zeit einplanen. Wir haben all das genommen, zusammen gemixt und geplant, möglichst einigermaßen zeitig am Sonntag vom Campingplatz wegzukommen, nach Versailles zu fahren, den Tag (annähernd) dort zu verbringen, und dann von dort aus den Rückweg nach Hause anzutreten. „Paris – Tag 4: Versailles“ weiterlesen

Paris – Tag 3

Auch am dritten Tag bzw. unserem zweiten ganzen Tag in Paris, am Samstag, begrüßte uns am Morgen blauer Himmel und strahlender Sonnenschein. Im Gegensatz zum Tag vorher stand aber die Luft, es ging leider kein Wind mehr und so war es schon am Morgen wirklich ordentlich heiß. Abhalten lässt man sich davon natürlich nicht, aber wir ließen es doch ein bisschen ruhiger angehen, als wir es vielleicht bei niedrigeren Temperaturen getan hätten. „Paris – Tag 3“ weiterlesen

Foto der Woche / Muttertag

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Dieses Foto ist nicht wirklich aus dieser Woche, natürlich. Aber es ist passend zum heutigen Muttertag.

Die Qualität ist scheußlich (ein Screenshot aus einer Dia-Show eines Fotos, das für dieselbe schon eingescannt wurde), aber gleichzeitig ist sie der Grund, dass ich das Foto hier überhaupt poste – denn eigentlich landen hier Bilder meiner Familie nicht einfach ungeschützt auf dem Blog. Aber da meine Mutter auf diesem Bild wirklich kaum zu erkennen ist, halte ich es in diesem Fall für vertretbar. Aber ich denke, man kann trotz allem erkennen, welche Gefühle in diesem Foto festgehalten sind.

Meine Mama und ich – wohl irgendwann 1993/1994.

Freude.

Sind nicht die kleinen Freuden oft die schönsten? Das klingt zwar furchtbar kitschig, aber momentan gibt es viele kleinere Dinge, die ich bewusst wahrnehme und über die ich mich freue.

Am vergangenen Wochenende viel mit Bruder 2 rumzualbern, dann aber auch Sherlock (Staffel 3, Episode 1, auf Deutsch) zu gucken und ernsthaft die verschiedenen Wege zu diskutieren, wie er seinen Selbstmord gefaket bzw. den Sprung überlebt haben könnte.

Mit Bruder 3 zu kuscheln. Kommt nicht mehr so oft vor, deswegen muss man das umso mehr genießen.

Jeden Abend dieser Woche bisher auf der Terasse zu Abend gegessen zu haben. Selbst, wenn es nicht so furchtbar warm war, sodass man nach dem Essen selbst wieder reingegangen ist.

Überhaupt abends mit der Familie zusammen zu sitzen und zu essen. Wenn man von 6 bis 6 aus dem Haus ist, wie ich es aufgrund des Praktikums momentan bin, genießt man die (wenige) Zeit mit der Familie besonders.

Ganz viel zu lesen! In vier Tagen habe ich schon über 250 Seiten eines Inspektor Lynley-Krimis (Autorin: Elizabeth George) gelesen – auf Englisch! Mein Lesetempo ist grundsätzlich recht schnell, auf Englisch dann aber doch ein wenig langsamer und bei Elizabeth George erst recht. Aber gut zwei Stunden Zugfahrt jeden Tag machen es möglich.

Das Praktikum. Es macht Spaß, ist interessant, lehrreich, ich kann/darf viel praktisches selbst machen, und ich bin mir recht sicher, dass ich viel davon mitnehmen werde. Dafür nimmt man dann auch 2 Stunden Anfahrt pro Weg in Kauf. Ist ja nur für eine begrenzte Zeit.

Das Wetter. Die Sonne scheint viel, es ist meistens warm und trocken – das erfreut auch, wenn man die meiste Zeit des Tages im Büro sitzt und die Sonne nur beim Mittagessen und am Abend genießen kann.
Das einzige, was mich momentan nicht erfreut: Ich falle zwar jeden Abend zwischen halb elf und elf totmüde in’s Bett (der Wecker klingelt unbarmherzig morgens um 5.30 Uhr), brauche aber immer mindestens eine Stunde und zwei weitere Toilettengänge, um auch wirklich endlich einzuschlafen. Muss der Mond sein oder sowas.

Aber ansonsten geht’s mir wirklich ehrlich einfach nur gut. Und das ist schön.