12 von 12 – Juli

Mit viel, viel, viieel Verspätung kommen hier noch meine 12 Bilder vom 12. Juli. Am Donnerstagabend funktionierte unser Internet nicht. Optimist, der ich bin, habe ich den Blogpost schon einmal vorgeschrieben – nicht wissend, dass wir erst am Sonntag wieder an die digitale Welt angeschlossen sein würden. Da der Text nun schon steht und die Fotos ja nun einmal auch gemacht sind, reiche ich dann also heute, zum Start in die neue Woche, meine 12 Bilder vom 12. Juli nach. „12 von 12 – Juli“ weiterlesen

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Fünf Fragen am Fünften – Juli

Ich spare mir alle Kommentare à la „wieso ist denn schon Juli und wo ist eigentlich das erste halbe Jahr 2018 geblieben“ und auch die frei nach dem Motto „ich komme im Moment überhaupt nicht zum bloggen und schaffe außer den regelmäßigen Reihen hier gar nix“. Nützt ja nix, ist momentan nun einmal so, wird hoffentlich bestimmt auch wieder besser. Eine einführende Bemerkung braucht es allerdings doch: Diese fünf Fragen sind bei mir quasi nur drei, denn auf die letzten beiden gibt es bei mir einfach keine Antwort. Aber damit wenigstens etwas Neues mal wieder auf den Blog kommt, wollte ich wenigstens die ersten drei dann doch beantworten. „Fünf Fragen am Fünften – Juli“ weiterlesen

Gartenliebe.

Je länger ich nicht mehr zuhause wohne, desto mehr liebe ich unseren Garten. Das ist wohl so ein klassischer Fall von „man lernt erst zu schätzen, was man nicht mehr hat“. Der Garten war immer eine Selbstverständlichkeit: Im Sommer barfuß aus der Küchen- oder der Wohnzimmertür nach draußen, eine große Rasenfläche zum Spielen oder in-der-Sonne-liegen, Blumen, Pflanzen, Beete, die Kaninchen in ihren Ställen, früher noch Rutsche und Schaukel… Das war wie ein kleiner Spielplatz direkt vor der Haustür und im Sommer haben wir so viel Zeit dort draußen verbracht. „Gartenliebe.“ weiterlesen

Sommer-Herbst-Morgen

„Morgenstund hat Gold im Mund“, „der frühe Vogel fängt den Wurm“ – es gibt viele Sprichwörter, die uns den Reiz des Morgens, des frühen Aufstehens und das Ausnutzen des ganzen Tages an’s Herz legen. Ich bin für gewöhnlich gar kein früher Vogel, ich schlafe gerne und gerne lange und außer meinem Wecker kriegt mich morgens nichts und niemand wach. „Sommer-Herbst-Morgen“ weiterlesen

12 von 12 – Juli

Heute war der 12. Juli – also Zeit für “12 von 12″. Auch heute zeige ich wieder 12 Bilder von meinem Tag.

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1) Weil ich um 23 Uhr noch einmal für gut zwei Stündchen Babysitten gegangen bin, endet mein Tag spät – da ist es schon Sonntag und der 12. Juli.

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2) Als ich, zum ersten Mal seit Wochen, von alleine und vor meinem Wecker um 9.45 Uhr aufwache, scheint die Sonne schon in mein Zimmer.

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3) Frühstück gibt es draußen im Hof – einen Tisch und zwei Stühle hat uns der Nachbar aus dem Hinterhaus am letzten Sonntag gegeben. Jetzt brauchen wir nicht mehr auf dem Mäuerchen zu sitzen.

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4) Breakfast with a view. Naja, oder so. Aber immerhin scheint die Sonne.

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5) Dann geht es an die Arbeit. Excel ist mein bester Freund.

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6) Dabei werden weiterhin die Monster-Stiche gekühlt, die ich am Freitag am See bekommen habe. Dank Kühlen und Fenistil gestern beim Babysitten sind sie immerhin von handflächengroß geschwollen und gerötet mittlerweile etwas kleiner geworden, jucken jetzt aber tierisch.

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7) Irgendwann stelle ich fest, dass ich richtig Hunger habe, schaue auf die Uhr und sehe erstaunt, dass es schon halb vier ist. Also ein kleiner Snack, wieder im Hof.

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8) Nervennahrung. Aber es gibt einen guten Grund, warum da nur zwei Kekse und nicht die ganze Packung liegen.

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9) Sonst hätte ich wohl nicht mehr genug Hunger für das leckere Abendessen („Fuego y tierra“) gehabt. Auch so habe ich viel zu viel davon gegessen.

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10) Anschließend gibt es den Tatort – erst nach einer Stunde stelle ich fest, dass es ein alter sein muss, denn ‚Franziska‘ ist ja noch da.

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11) Wäsche.

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12) Und Maniküre.

Jetzt muss ich nur noch warten, bis die Nägel trocken sind, und dann geht’s geschwind in’s Bett.

Weitere “12 von 12″ gibt es übrigens wie immer bei “Draußen nur Kännchen“.

Sonn(en)tag.

Die Hitzewelle hat(te) auch Trier voll im Griff. Nach dem Auftakt als offiziell „heißeste Stadt Deutschlands“ am Mittwoch hatten wir seitdem jeden Tag Temperaturen von um die 38° Celsius. Und das ganze ohne wirkliche Abkühlung abends/nachts, sodass es auch in der Wohnung trotz runtergelassener Rollläden stetig wärmer wurde.

Mittwoch und Donnerstag konnte ich dabei noch gut arbeiten. Uni fiel aus bzw. am Donnerstag habe ich die Vorlesung ausfallen lassen und weil es einfach zu warm war, um das schöne Wetter in irgendeiner Weise sinnvoll draußen nutzen zu können, habe ich jeweils den ganzen Tag am Schreibtisch gesessen und auch sehr konzentriert und effektiv arbeiten können. Die letzten beiden Tage ging das dann schon nicht mehr ganz so gut und irgendwie hat es mich auch genervt, im stockdunklen Zimmer bei künstlichem Licht herumzusitzen, während draußen das schönste (nur halt zu warme) Sommerwetter herrscht. Und heute hatte ich dann, nachdem ich um 13 Uhr in langer schwarzer Hose und schwarzem T-Shirt bei 33°C Außen-Temperatur aus der 27°C warmen Kirche zurückgefahren bin, schlicht keine Lust mehr. Außerdem war die Hitze heute, gefühlt jedenfalls, besser auszuhalten als sonst und das reine „Draußen essen“ war mir nicht genug außerhäusliche Aktivität heute.

Zumal wir hier nicht die schönste Möglichkeit haben, bei schönem Wetter auch mal draußen zu sitzen. Da ist der Innenhof, der aber vor allem auch als Parkplatz dient. Und wir haben keine Möbel. Allerdings rechts und links der Stufen, die vom Hausflur in den Hof führen, jeweils ein Mäuerchen. Und die letzten Tage wurde dann Frühstück und Abendessen, wenn Schatten im Hof ist, draußen auf eben diesem Mäuerchen eingenommen. Wenn nicht bei solchem Wetter, wann dann? So sieht das dann aus:

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Heute hat der Nachbar aus dem Hinterhaus uns dann tatsächlich 2 Stühle und einen kleinen „Bistrotisch“ gebracht, die er noch übrig hatte. Ab jetzt können wir dann noch etwas komfortabler draußen sitzen und essen.

Am Nachmittag bin ich dann kurzentschlossen den Badesee angefahren, den ich mir in den letzten Tagen zum „Ausprobieren“ schonmal ausgeguckt hatte. Und mein Timing war perfekt: Während es sich in Trier schon ein wenig zuzog, schien dort noch die Sonne vom blauen Himmel. Es war ein wenig kühler als hier in der Stadt, sehr angenehm, das Wasser herrlich und die Umgebung wunderschön. Und als ich wieder zurück war, konnte ich in Ruhe duschen, Essen bereiten und dieses daußen essen, bevor es anfing zu regnen.

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Draußen essen, schwimmen, auf dem Rasen liegen – ein schöner Abschluss für dieses (gefühlt echt lange) Wochenende. Aber wenn es die nächsten Tage mal etwas unter 30°C bleibt, bin ich bestimmt auch nicht böse.