Gelesen 12/2018

Erneut ein paar Tage später, als ich es eigentlich vorhabe, kommt hier der Beitrag über meine Lektüre im Dezember des letzten Jahres. Auch in diesem Monat war es wieder nur ein Buch – oder Büchlein, eher gesagt. Gut 80 Seiten waren es, also nicht unglaublich viel – aber meine Abende (also meine Lesezeit) waren mit Geschenkvorbereitungen und Handarbeiten gefüllt, sodass das Lesen etwas hintenanstehen musste. Dafür war die Lektüre immerhin weihnachtlich. „Gelesen 12/2018“ weiterlesen

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Last-minute Weihnachtsplätzchen – Adventswürfel

In vier Tagen ist Weihnachten – und in diesem Jahr habe ich so viel gebacken, dass ich an Heilig Abend eigentlich auch ausschließlich Plätzchentüten verschenken könnte. Offensichtlich habe ich noch Nachholbedarf. Für alle, die noch nicht zum Backen gekommen sind oder nicht viel Zeit haben, aber am vierten Advent und natürlich an Weihnachten nicht ohne Plätzchen dastehen möchten, teile ich hier ein super schnelles, sehr leckeres Plätzchenrezept, das bei uns jedes Jahr wieder einfach auf den Plätzchenteller gehört. „Last-minute Weihnachtsplätzchen – Adventswürfel“ weiterlesen

Advent ist im Dezember

Im letzten Jahr fiel Weihnachten auf einen Samstag – die Adventszeit war damit so lang, wie nur irgend möglich, nämlich fast fünf Wochen. Daraus folgt ganz logisch dann auch, dass in diesem Jahr Weihnachten und der vierte Advent  auf denselben Sonntag fallen. Morgens Advent, abends Heilig Abend. Die Adventszeit ist damit also kurz. Oder? „Advent ist im Dezember“ weiterlesen

Frohe Weihnachten

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Ich wünsche allen Lesern frohe Weihnachten und schöne, ruhige, entspannte Festtage.

Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war. (Lukas 2, 16-20)

Weihnachtsvorfreude!?

Dieses Jahr komme ich irgendwie so gar nicht in Weihnachtsstimmung. Woran das liegt, weiß ich auch nicht. Vielleicht ist ein Grund, dass die Zeit aktuell gefühlt so schnell vergeht wie noch nie. Irgendwie habe ich das Gefühl, gar keine Zeit zu haben, um mich auf Weihnachten einstellen und vorbereiten und freuen zu können. Das Wetter tut sicher auch sein Übriges dazu. Heute in einer Woche soll Weihnachten sein? Unvorstellbar.

Keine Weihnachtsstimmung, keine Weihnachtsvorfreude.  Ich habe Kerzen aufgestellt, ich habe Spekulatius und grade meinen Schoko-Nikolaus angeknabbert. Trotzdem fühlt sich das alles irgendwie nicht nach Weihnachten an. Und irgendwie fehlt mir das grade total. Denn eigentlich ist die Vorfreude auf Weihnachten doch das schönste: Wenn es draußen kalt und ungemütlich ist, sich drin bei Kaffee oder Kakao und Plätzchen einen gemütlichen Nachmittag zu machen. Jeden Tag den Adventskalender zu öffnen und zu sehen, wie Weihnachten immer näher rückt. Sich Gedanken über Weihnachtsgeschenke zu machen. Irgendwie habe ich das dieses Jahr alles nicht. Erst recht nicht so sehr wie früher zuhause, aber auch in den letzten Jahren in Trier war da irgendwie mehr Weihnachtsstimmung.

Gestern war ich im Weihnachtskonzert vom Goethe. Das war sehr schön und hat, zum allerersten Mal in dieser Adventszeit, ein wenig weihnachtliche Stimmung bei mir erzeugt. Dieses Wochenende werde ich es richtig ruhig angehen lassen. Ich werde am Sonntag in die Kirche gehen, das fehlt mir auch. Ich werde Weihnachtsmusik hören und Spekulatius essen und mich ansonsten auf Mittwoch freuen, wenn ich nach Hause fahre, und hoffen, dass dort, an Weihnachten selbst und den Tagen danach, ganz viel gemütliche Weihnachtsstimmung herrscht.

Weihnachten ist schon immer die entspannteste Zeit zuhause gewesen. Alle haben frei, alle sind zuhause, das Wetter ist oft nicht so doll – es ist die einzige Zeit, wo unsere Familie vielleicht tatsächlich mal im Schlafanzug frühstückt oder ansonsten den ganzen Tag verklüngelt. Es ist ruhig, es ist gemütlich – also all das, was die Adventszeit bisher nicht war. Wir machen zusammen Musik, wir hören Musik, wir vernichten die Plätzchenvorräte… Darauf freue ich mich wirklich und seit dem Konzert gestern Abend vielleicht sogar noch ein bisschen mehr.

Gleichzeitig bedeutet das aber auch, dass dann meine Praktikumszeit hier zu Ende ist. Und das ist überhaupt nicht zum Freuen, sondern eher ziemlich traurig. Es macht immer noch großen Spaß, ich gehe jeden Tag gerne zur Arbeit und habe in den bald drei Monaten hier sehr viel gelernt und mitnehmen können. Das ist dann tatsächlich das einzig Negative an der Tatsache, dass nächste Woche schon Weihnachten ist.